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Intergrafik 1965

Thema: Ausstellungen
Zeitspannen:
  • 1965
Im Jahr 1965 fand in der DDR zum ersten Mal die Intergrafik statt, Ausstellung und Event, die einen aktuellen Einblick in das grafische Arbeiten weltweit geben sollte.

Die Intergrafik 1965 stellt die erste von neun internationalen Präsentations- und Begegnungsplattformen zum Thema Grafik zwischen 1965 bis 1990 in der DDR dar. Mit zunächst zweijährigem Duktus, ab 1967 aller drei Jahre geplant, kann sie als kontinuierliches Streben nach diplomatischer Anerkennung auf internationaler Ebene verstanden werden.
Die Intergrafik eröffnete 1965 anlässlich des 20jährigen Gedenktages zum Ende des 2. Weltkrieges. Es wurden Werke von 420 Künstler:innen aus 21 europäischen, asiatischen und amerikanischen Ländern präsentiert. Begleitet wurde die Schau von einem internationalen kunstwissenschaftlichen Symposium, welches auch in den kommenden Jahren fest mit der Intergrafik verankert blieb.
Zu der vom Zentralvorstand des Verbands Bildender Künstler der DDR (VBK) organisierten Biennale/Triennale erschien je ein Ausstellungskatalog, das umfangreiche Quellenmaterial wird heute im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, aufbewahrt.

Cover des Ausstellungskatalogs zur Intergrafik 1965. Photo: Museum Utopie und Alltag
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